Oberstes Ziel von Allianz Worldwide Care ist es, Versicherten und Kunden einen erstklassigen und verlässlichen Service zu bieten. Lesen Sie bitte die folgenden kurzen Beispiele zu von uns geleisteter Unterstützung und Service-Leistungen.
Das erste Beispiel zeigt die intensive Betreuung eines Versicherten und seiner Familie in Zeiten einer Krise. Das zweite Beispiel veranschaulicht eine hilfreiche Beratung durch unseren medizinischen Informationsdienst „MediLine“ für eine Versicherte. Das dritte Beispiel demonstriert wie Maßnahmen zur Kostenkontrolle die erstklassige Behandlung eines Versicherten ermöglichten und gleichzeitig dessen Arbeitgeber Kostenvorteile verschaffte.
Rücktransport
Einer unserer Versicherten aus Deutschland erlitt in den USA einen tödlichen Herzinfarkt. Allianz Worldwide Care kümmerte sich daraufhin nicht nur um den eigentlichen Rücktransport des Versicherten nach Deutschland, wie in der Tariflichen Leistungszusage des Versicherten zugesagt, sondern besorgte auch alle notwendigen Dokumente. Dies war äußerst hilfreich für die Familie des Versicherten, die keinerlei Englisch sprach.
Die erforderlichen Dokumente wurden durch Allianz Worldwide Care von Behörde zu Behörde gesandt, so dass die Freigabe der sterblichen Überreste beschleunigt werden konnte. Wir haben alle notwendigen Formalitäten mit den Behörden im Namen der Familie vorgenommen. Die Familie war äußert dankbar, da sie selbst mit diesem komplizierten Vorgang überfordert gewesen wäre.
Allianz Worldwide Care kümmerte sich um den Rücktransport des Toten bis zu dem Bestattungsinstitut in einer deutschen Kleinstadt. Wir haben damit unter Beweis gestellt, wie sehr Allianz Worldwide Care bis "an die Grenzen" geht, um einen bestmöglichen Service für die Familie unter diesen kummervollen Umständen zu bieten.
„MediLine“
Der medizinische Informationsdienst, „MediLine“ erteilt umfassende medizinische Beratung und Informationen zu Symptomen und Behandlungen. Dieser kostenlose und vertrauliche Service steht unseren Kunden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung.
„MediLine“ ist kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung, aber besonders Versicherte, die sich erst seit Kurzem im Ausland befinden und eventuell die jeweilige Sprache des Landes noch nicht sprechen, finden diesen Service bequem und hilfreich. Es ist manchmal schwer einzuschätzen, ob ein gesundheitliches Problem den Besuch eines Arztes rechtfertigt, und dieser Service ermöglicht Versicherten ein allgemeines und vertrauliches Gespräch über medizinische Probleme.
Eine Versicherte, die gerade erst nach Deutschland gezogen war, rief an, um zu fragen, ob ihr Sohn mit Windpocken in die Schule oder unter Leute gehen dürfe. „Obwohl es meinem Sohn schon wieder sehr viel besser ging, war ich mir nicht ganz sicher, ob er schon wieder in die Nähe anderer Kinder kommen sollte. Ich wollte ihn erst zur Schule schicken, wenn eine Ansteckungsgefahr ausgeschlossen war. Ich rief also Allianz Worldwide Care's „MediLine“ an und war von dem Service sehr beeindruckt. Die Krankenschwestern waren sehr kompetent und hilfsbereit. Sie teilten mir mit, dass keine Ansteckungsgefahr mehr bestand, sobald der Schorf getrocknet sei und erinnerten mich daran, dass mein Sohn bis dahin keinen Kontakt zu Schwangeren und Personen haben sollte, die noch nie Windpocken hatten. Ich würde diesen Service definitiv jedem empfehlen, der sich im Ausland befindet und medizinischen Rat benötigt, ohne gleich zum Arzt gehen zu wollen. Die Tatsache, dass dieser Service in englischer Sprache verfügbar ist, ist ein großer Vorteil, außerdem beruhigte mich der Gedanke, dass ich mit einer ausgebildeten und erfahrenen Krankenschwester gesprochen hatte.“
Kostenkontrolle
Eine unserer Versicherte, 36-jährige Mutter von zwei Kindern, litt an Brustkrebs in fortgeschrittenem Stadium und wandte sich 2004 an unsere medizinische Abteilung. Sie hatte eine Behandlung mit Operation, Chemotherapie und Bestrahlung durchlaufen und ihre letzte Hoffnung war eine allogene Knochenmarktransplantation. Dieses Verfahren wird nicht mehr als experimentell bezeichnet, auch wenn sich das Ergebnis nicht mit Sicherheit prognostizieren lässt.
Unsere Versicherte beantragte eine Kostenzusage für das beschriebene Verfahren im MD Anderson Center in den USA (sie verfügte über einen weltweit geltenden Versicherungsschutz und lebte in Großbritannien). Die geschätzten Kosten beliefen sich auf eine Summe von US$215.000.
Der Leiter der medizinischen Abteilung von Allianz Worldwide Care entschied sich, diese Angelegenheit zu untersuchen und brachte in Erfahrung, dass dieselbe Behandlung an der renommierten Universitätsklinik Innsbruck, einer gleichermaßen erfahrenen modernen Klinik in Europa, durchgeführt werden konnte (deren Chefarzt übrigens ein früherer Kollege des Chefarztes von MD Anderson war).
Für die Behandlung in Innsbruck belief sich der Kostenvoranschlag auf etwa US$105.000, was eine Reduzierung von US$110.000 bedeutete, bei einem gleichwertigen exzellenten Standard in der österreichischen Klinik. Hier haben wir den Standard der Behandlung in den Augen der Versicherten aufrechterhalten und konnten die finanziellen Auswirkungen dieser Behandlung auf den Versicherungsbeitrag des Arbeitgebers deutlich reduzieren.